Kinder und Jugendliche im Netz – Workshops für Schüler

Computer, Internet, Mobiltelefon erleichtern nicht nur unser tägliches Leben, sondern haben sich gerade unter Kindern und Jugendlichen zum unverzichtbaren Freizeitzubehör entwickelt. Nach der Schule verbringen viele Kinder und Jugendliche ihre Zeit damit, im Internet zu surfen, sich dort mit Freunden zu treffen und zu chatten oder spielen mit großer Begeisterung und Ausdauer Computerspiele. Alles ganz normal und harmlos – oder?
Internetseiten wie MySpace.com, SchülerVZ.net oder StudiVZ.net sind Seiten, die sich gerade bei Jugendlichen großer Beliebtheit erfreuen. Dabei handelt es sich um so genannte Social-Network-Seiten, auf denen man die Möglichkeit hat, ein eigenes Profil zu erstellen, um dort, neben Fotos von sich selbst, alle erdenklichen privaten Informationen für jeden frei zugänglich zu zeigen, um so Kontakte zu knüpfen. Ein auf den ersten Blick harmloses Vergnügen, das dem natürlichen Bedürfnis vieler Jugendlicher entgegenkommt, sich selbst darzustellen und neue Leute kennen zu lernen. Doch was passiert, wenn diese Profilseiten – auf denen Jugendliche häufig neben privaten Fotos auch ihre komplette Anschrift, ihre Telefonnummern und E-Mailadresse für jeden sichtbar preisgeben – von Menschen besucht werden, die nicht an Freundschaften und Freizeitvergnügen denken? Die mit einem Mausklick alles über ein mögliches Opfer erfahren, und wie sie es am besten erreichen können?
Laut einer aktuell durchgeführten EU-weiten Studie des Projekts EU Kids Online treffen sich etwa 10% der Jugendlichen mit ihnen zuvor unbekannten Online-Bekanntschaften – das ideale Terrain für Pädophile und andere Kriminelle.
Begriffe wie Viren, Würmer, Trojaner, Spam oder Phishing haben in der letzten Zeit eine große Medienaufmerksamkeit erfahren – doch kaum ein Nutzer weiß sich gegen diese Gefahren wirklich wirksam zu wehren – oder sie überhaupt einzuschätzen.

Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Realschule Uetze vom 9. – 11. Februar 2010 Klasssenworkshops für die Schüler der siebten bis neunten Klassen mit der Firma „praemandatum“. Ziel war die Information und Sensibilisierung unserer Schüler für Fragen des Datenschutzes und der damit zusammenhängenden Probleme.

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