Berufsorientierung

Transission – Übergang von Schule in den Beruf

Mit dem überarbeiteten Konzept zur Gestaltung des Überganges von der Schule in den Beruf verfolgt unsere Schule die Ziele…

  • … unsere Schülerinnen und Schüler zu befähigen am Ende der RS-Zeit eine begründete Wahl für eine Ausbildung, bzw. den Besuch einer weiterführenden Schule zu treffen
  • … die Mitwirkung der Erziehungsberechtigten bei der Berufsorientierung ihres Kindes durch mehr Information zu stärken
  • … für Klein- und Mittelständige Betriebe die Kontaktanbahnung zwischen dem schulpflichtigen Jugendlichen und dem Betrieb zu strukturieren.

Dies wollen wir durch folgendes Vorgehen erreichen:

Ende 8. Jahrgang

  • Es nehmen werden alle Schülerinnen und Schüler im Berufsorientierungszentrum an der Veranstaltung FINDUS (Finde deine unbekannten Stärken) teil.
    • Die Wirtschaftslehrkräfte sprechen die Ergebnisse mit den SuS durch und beraten hinsichtlich der in Frage kommenden Berufsfelder und der Profilwahl.
    • Alle Eltern werden von der Schule schriftlich mit einem Sammelbrief über das Ergebnis informiert.
    • Das Ergebnis des Stärkentests des Schülers/der Schülerin angeheftet.

Gleichzeitig wird über das Profilforum informiert und dazu eingeladen.

  • Schülerinnen und Schüler, die eine weitergehende Orientierung benötigen, nehmen an einem Kompetenzfeststellungsverfahren teil, das speziell dafür ausgebildete Lehrkräfte der RS Uetze durchführen.
  • Pro regio e.V. organisiert das „Profi(l)-Forum in der Agora für den 8. Jg,  in dem Auszubildende einige typische Betriebe der Berufsfelder repräsentieren, die den 4 Profilen Sprachen, Wirtschaft, Technik, Gesundheit und Sozialeszuzuordnen sind. Hier werden z.B. auch durch die  Azubis typische Tätigkeiten vorgestellt. Außerdem besteht die Möglichkeit einer Kurzvorstellung zahlreicher Praktikumsbetriebe aus dem Profil.
    • Alle Eltern werden ausdrücklich mit eingeladen.
    • Jeder Schüler schreibt einen Bericht über die Profile mit denen er sich beschäftigt hat und was ihn zu der Wahl seines Profils bewogen hat.
  • 3-4 Wochen vor Schuljahresende findet die Wahl der Profile statt.

Praktikumsplätze finden

Die Wirtschaftslehrkräfte erhalten eine Liste aller För- und pro regio Mitgliedsbetriebe. Sie regen interessierte SuS an, sich bei Interesse dort für ein Praktikum zu bewerben.

Der Berufsberater steht an den beiden Elternsprechtagen für Fragen und Beratungswünsche der Eltern und der Schüler des 8.-10. Jahrgangs zur Verfügung.

1. Halbjahr Jahrgang 8

  • Nach den Sommerferien erhält die RS Uetze den Leitfaden Praktikum von proRegio, sowie einen Vordruck für eine abschließende Beurteilung des Praktikanten.
  • Vor jedem der beiden Praktika:
  • Die Praktikanten überreichen dem Betrieb bei Bedarf beim 1. Besuch den Praktikumsleitfaden zusammen mit ihrem Praktikumsbeurteilungs- und Praktikumszeugnisvordruck ab.
  • Nach jedem der beiden Praktika:
  • Die betreuende Lehrkraft wertet die Praktikumsberichte (Mappe) jedes Schülers und die eigenen Eindrücke beim Besuch aus.
  • Die Wirtschaftslehrkraft erhält den ausgefüllten Praktikumsbeurteilungsbogen und das Praktikumszeugnis des Praktikumsbetriebes vom Schüler, um Rückmeldung bzgl. der Zufriedenheit des Betriebes mit dem Praktikanten zu erhalten.
  • Zeitnah nach dem Praktikum reflektieren Lehrkraft und Schüler im Gespräch die Praktikumsergebnisse aus Sicht des Schülers auf der Grundlage der Kriterien des vom Betrieb ausgefüllten Praktikumsbeurteilungsbogens und trägt evtl. abweichende Wertung ein.
  • Die Lehrkraft dokumentiert relevante Fakten für eine weitere Schullaufbahnberatung (z.B. durch abheften einer Kopie des besprochenen Beurteilungsbogens).
  • Die Schule informiert die Eltern.

Bei Schülern mit hoher Zufriedenheit aller Beteiligten werden diese zusätzlich über die Möglichkeit freiwilliger Praktika informiert, um eine Chancenverbesserung bei der Bewerbung bei diesem Betrieb zu erhalten und regt Kontaktaufnahme zwecks Absprache mit dem Betrieb an.

2. Halbjahr Jahrgang 9

  • Die Schule informiert alle Eltern über die Bewerbungsfristen bei Firmen unterschiedlicher Größe/Art.
  • Die Einzelberatung des Berfufsberaters 1x im Monat beginnt. Schüler können sie an diesem Tag auf Wunsch nach Anmeldung während des Schulvormittags in Anspruch nehmen. Weitere Beratungen, natürlich auch gemeinsam mit den Eltern, können in der Agentur für Arbeit vereinbart werden.
  • Jede Klasse besucht mindestens eine Berufsmesse in Hannover (z. B. Vocatium).
  • Die SuS erhalten Informationen über Tage der offenen Tür bei Großbetrieben (z. B. VW).
  • Beim 2. Praktikum wird wie beim 1. Praktikum verfahren.

10. Jahrgang:

  • Die Einzelfallberatung des Berufsberaters wird fortgeführt.
  • Anfang des Schuljahres findet die Informationsveranstaltung „Schule adé – was nun“ für SuS und deren Eltern statt. IHK, Arbeitsagentur und weiterführende Schulen werden eingeladen.
  • Jede Klasse erhält Informationen über Abschlüsse als Vortrag und als Aushang im Klassenraum.
  • Lehrkraft dokumentiert den Verbleib des Schülers nach Formblatt von pro regio. Dieses wird durch die Frage ergänzt, ob rückblickend das Profilforum hilfreich war und ob die Lehrstelle aus freiwilligem oder schulischem Praktikum erwachsen ist.
  • Abschließend findet eine rückblickende Befragung (Fragebogen) von SuS und Eltern über den Erfolg des Konzeptes und Verbesserungsvorschläge für die Fortführung statt.

Falls gewünscht übernimmt hier pro regio die weitere Begleitung.

Ein Kooperationsprojekt der Realschule Uetze mit pro regio e.V. und dem Förderverein der RS Uetze unter besonderer Berücksichtigung der KMUs Uetze und des Ostkreises Hannover.

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